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Qualitätsjournalismus vom WDR (zur Wahl in den Niederlanden)

Gestern wurde in den Niederlanden gewählt. Das Ergebnis hat überrascht und der WDR hat viel dazu zu sagen. Die „rechtsliberale“ VVD ist Wahlsieger und die Sozialdemokraten liegen kurz dahinter. An denen geht nichts vorbei.

Und dann ist da der Absturz von Geerd Wilders: nur noch 15 statt bisher 24 Sitze im Parlament. Das ist ein Absturz, ganz klar und Wilders ist entsprechend geplättet.

Aber es gibt andere Überraschungen, die vom WDR gar nicht erst erwähnt werden: Die vorher als Wahlsieger gehandelten Linkssozialisten von der PS hat wieder „nur“ 15 Sitze erreicht (wie bisher auch). Ah, das ist kein Absturz, also nicht erwähnenswert. Haben ja nichts verloren. Nur die Erwartungen der Wahl-Propheten nicht erfüllt, aber das gilt nicht.

Und die Grünen? Von 10 auf 3 Mandate abgestürzt. Praktisch bedeutungslos. Haben sie wohl beim WDR zumindest registriert, aber über ein Hätschelkind darf nichts Negatives verbreitet werden. 70% Verlust ist nicht erwähnenswert, wenn es um die geht, die vom Sender mit Vorzug behandelt werden. Beim WDR werden ausschließlich die Feindbilder behandelt.

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